Botox® Düsseldorf Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin A
(Botulinum oder Neuromodulator)

Wissenswertes zu Botulinum

Nach jahrelanger Forschung wurde „Botulinum“ erst 1988 für die Behandlung von Falten entdeckt.

Botulinumtoxin Typ A findet neben dem Einsatz in der Neurologie inzwischen in der ästhetisch-medizinischen Behandlung eine breite Anwendung. Seit 2005 ist es für 20 Anwendungsgebiete in rund 70 Ländern zugelassen.

Durch biotechnologische Gewinnung von Botulinum ist dieses hinsichtlich der Toxizität nicht mit dem natürlich vorkommenden bakteriellen Toxin vergleichbar und insofern bei den sehr geringen eingesetzten Mengen in der ästhetischen Medizin vollkommen ungefährlich.

Medikamente die Botulinum enthalten: Botox® Allergan, Vistabel®, Allergan, Azzalure®, Galderma, Couture® Merz.

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Wie wirkt Botox®?

Infolge einer Neuromodulation durch das Botulinum Typ A wirkt dieses auf die Kontaktstelle zwischen Nerven und Muskeln, was als neuromuskuläre Synapse bezeichnet wird.

Dort vermindert oder unterbindet es die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin. Da Acetylcholin u.a. für die Übertragung des Nervenimpulses zur Anspannung der Muskulatur sorgt, wird durch die Verminderung dieses Botenstoffs der jeweilige Muskel entspannt, was damit auch zur Entspannung der darüberliegenden Haut führt. Dadurch werden Falten geglättet oder verschwinden vollkommen.

Gleichzeitig wirkt über die Reduktion des Botenstoffs Acetylcholin das Botulinum auf die Funktion der Schweißdrüsen in der Haut,  wodurch diese in der Folge keinen Schweiß mehr produzieren.

Arzneimittel die „Botulinum“ enthalten:
Botox® Allergan, Vistabel® Allergan, Bocouture®März, Xeomin®März, Azzalure®Galderma, Dysport® Ipsen)

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Was wird mit Botox® behandelt?

Botox® eignet sich hervorragend zur Behandlung und damit Beseitigung mimischer Falten im Bereich des Gesichts und Halses.

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Glabella Falte (Zornesfalte)
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seitliche Augenfalten (Krähenfüße)
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Marionettenfalten
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Mundfältchen
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Bruxismus
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Platysma Nofretete Hals
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Anhebung des Brauens
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Sonstige Falten

Wie in der Beschreibung der Wirkungsweise weiter oben bereits dargelegt, sind weitere Einsatzmöglichkeiten im ästhetischen Bereich von Bedeutung.

Zur Behandlung und Verhindern des lästigen übermäßigen Schwitzens in den Achselhöhlen (Hyperhidrosis) und zur Migräne Therapie kann Botulinum ebenfalls erfolgreich eingesetzt werden.

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Hyperhidrosis
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Migräne Therapie

Ablauf der Behandlung mit Botulinum (Botox®)

Auch hier ist ein umfassendes Gespräch im Vorfeld der Behandlung unverzichtbar, indem Sie – die Patientin/ der Patient – mich über Ihre konkreten Wünsche und Vorstellungen in Kenntnis setzen, so dass ich Sie auf der Basis dieser Informationen über die möglichen Behandlungsoptionen informieren kann, den Ablauf genau erläutere, alle medizinischen Aspekte mit Ihnen in diesem ärztlichen Beratungsgespräch erörtere, Sie über alle relevanten Punkte aufkläre und alle Fragen Ihrerseits beantworte.

Sollten Sie sich dann im Anschluss für eine Behandlung mit Botulinum entscheiden, stellt sich der Ablauf wie folgt dar:

  • 1
    Markierung der gewünschten Stellen
  • 2
    Desinfektion der zu behandelnden Hautareale
  • 3
    Faltenunterspritzung mit Botulinum

Es wird eine kleine Menge des Medikamentes „Botulinum“ mit einer sehr feinen Nadel an der jeweiligen relevanten Stelle injiziert.
Ein leichter Einstichschmerz und ein sich dann einstellendes Spannungsgefühl sowie möglicherweise ein leichtes Brennen während der Injektion kann jetzt auftreten, welches jedoch nicht von Bedeutung ist. Die Einstichstellen sind nach der Injektion kaum sichtbar.

Auch ist die Abdeckung der behandelnden Stellen mit Ihrem Make-up gleich nach der Behandlung problemlos möglich.

In der Ausübung Ihrer gewohnten Tätigkeiten sind Sie danach in keiner Weise eingeschränkt.

Treten innerhalb der ersten Woche nach der Injektion etwaige Nebenwirkungen auf, so sind diese jedoch nur vorübergehend und kein Grund zur Sorge. Diese können mit dem Wirkstoff und/oder dem Injektionsverfahren zusammenhängen.

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Wie bei jedem Eingriff ist es möglich, dass durch die Injektion vorübergehende Folgen auftreten können, wie z.B. lokale Schmerzen, Entzündungen, Missempfindungen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen/Ödeme, Rötungen, Juckreiz, lokale Infektionen, Hämatome, Blutungen und/oder Blutergüsse.

Auch haben manche Menschen Angst vor einer Injektion, was gelegentlich zu Kreislauf-Reaktionen führt.

Eine auftretende lokale Muskelschwäche ist eine pharmakologische Wirkung von Botulinumtoxin, die bewusst im Rahmen der Behandlung erwartet wird und somit Teil der vorgesehenen Wirkung darstellt.

Der Wirkungseintritt kann ebenso wie die Wirkdauer individuell unterschiedlich sein. Der positive Effekt der Behandlung der vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabella Falten) ist in der Regel bereits innerhalb von 2 bis 3 Tagen zu sehen. Die bestmögliche Wirkung wurde am 14. Tag nach der Behandlung festgestellt. Diese positive angestrebte Wirkung hält bis zu einer Dauer von 4 Monaten oder mehr nach der Injektion an.

Sehr wichtig ist die Prävention der Falten mit Botulinum.

Behandlung mit Botulinumtoxin A

Häufig gestellte Fragen Fragen und Antworten zu Botox® Düsseldorf

Ist Botulinum Toxin A ein Nervengift?

Nein. Botulinum führt nur in sehr hoher (heutzutage unbezahlbarer) Dosis zu einer „giftigen“ Wirkung, nämlich einer Muskellähmung.

Vor allem durch Lebensmittelvergiftungen im 18. Jahrhundert durch das Bakterium Clostridium botulinum wurden solche Fälle bekannt. Dort hatten sich die Bakterien unkontrolliert vermehrt und dadurch eine schädliche Menge an Botulinumtoxin produziert, die bis zu Lähmungen der Atemmuskulatur führten.

Durch die Herstellung im Labor und die kontrollierte Dosierung werden gewollte Effekte erzielt. Da nicht die Bakterien, sondern lediglich das Botulinumtoxin injiziert wird, kann es sich nicht ungewollt vermehren und eine Vergiftung ist ausgeschlossen. Muskuläre Verspannungen, Spastiken oder auch die Faltentherapie sind Bereiche, in denen das Botulinum Toxin A zielführend eingesetzt wird.

Kann man auf Botulinum allergisch reagieren?

Botulinum Toxin A ist ein körperfremdes Protein (Eiweiß). Daher kann es theoretisch zu einer Abwehrreaktion des Körpers kommen. Es gibt verschiedene Studien zu der sogenannten Antikörperbildung, jedoch sind Berichte über eine allergische Reaktion sehr selten.

In sehr seltenen Fällen wurde auch über ein Therapieversagen berichtet. Auch nach mehreren Anwendungen tritt kein Effekt ein. Nach Berichten von Dr. Said Hilton und Priv.-Doz. Dr. Peter Gerber sei dies aber nur in einem einzigen Fall innerhalb von 20 Jahren aufgetreten.

Kann man von Botulinum abhängig werden?

Eine körperliche Abhängigkeit des Wirkstoffes Botulinum Toxin ist nicht möglich.

Viele Patienten schätzen das Ergebnis eines frischen, weichen, beweglichen und vor allem, faltenfreien Gesichts und wiederholen lediglich aus diesen Gründen die Behandlung.

Kann Botulinum Muskelschwund auslösen (Atrophie)?

Auch nach jahrelangen wiederholten Behandlungen im Gesicht tritt kein Muskelschwund durch das Botulinumtoxin auf.

Sollte dies jedoch an bestimmten Stellen erwünscht sein, kann man nach vorheriger Absprache die Dosierung und Technik soweit anpassen, dass ein gewünschter Effekt eintritt.

Produziert Botulinum ein „Maskengesicht“?

Botulinum erzeugt, richtig injiziert, kein „Maskengesicht“.

Ungeübte Anwender können jedoch durch eine zu hohe Menge an Botulinum an der falschen Stelle unerwünschte Effekte der Gesichtsmuskulatur auslösen. Deshalb wird empfohlen, diese Maßnahmen nur von qualifizierten Ärzten durchführen zu lassen.

Wer darf Botulinum überhaupt injizieren?

Die Anwendung von Botulinumtoxin im Gesicht ist streng reguliert. Nur Humanmediziner mit einer gültigen Approbation dürfen diese Behandlungen in Praxen oder Krankenhäusern durchführen. Heilpraktikern oder Kosmetikern ist diese Form der Behandlung nicht gestattet.

Abgesehen von den gesetzlichen Richtlinien muss auf etwaige Komplikationen (Infektionen, Verletzungen von Nerven oder Blutgefäßen) kompetent reagiert werden. Dies ist in der Regel nur erfahrenen Ärzten möglich.

Was ist der Unterschied zwischen den Behandlungen mit Hyaluron Fillern oder mit Botulinum?

Hyaluron Filler werden benutzt, um Falten wieder mit Volumen zu füllen. Botulinumtoxin A hingegen wirkt betäubend auf die Muskeln und Regionen, die diese mimischen Falten verursachen.

Die Kombination beider Therapie ist daher sehr effektiv und führt zu sehr guten Ergebnissen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Um das Ergebnis der Behandlung nicht zu gefährden, sollten Sie für eine Woche auf Sport (vor allem Schwimmen) oder andere körperlich anstrengende Tätigkeiten wie zum Beispiel Saunieren verzichten.

Was kostet die Behandlung mit Botulinumtoxin A?

Die Preise für Behandlungen mit Botulinumtoxin A beginnen ab 150 € pro Region.

Persönliche Beratung Kontaktieren Sie mich. Ich freue mich auf Sie.

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